Arbeitsfeld
AGRAR­ROBOTIK

Die fortschreitende Digitalisierung der Landwirtschaft ebnet das Feld für Agrarroboter. Das Potenzial der Agrarrobotik ist vielseitig: Durch die Auto­matisierung repetitiver Aufgaben gewinnen Landwirte und Landwirtinnen Freiraum, sich auf andere Bereiche der Betriebsführung zu konzentrieren. Weiterhin können kleinere und leichtere Landmaschinen mit einer boden­scho­nenden Arbeitsweise entwickelt werden.


Feldrobotik rückt bei der Herstellung landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte zunehmend in den Fokus. Mittlerweile bietet der Markt verschie­dene robotergestützte Lösungen, die Handarbeitskraft und sogar den Fahrer ersetzen können. Auf diese Weise wird die Flächenleistung von menschlicher Arbeitskraft und - zeit entkoppelt. Ein Schwarm kleinerer Feldroboter, die durchgehend arbeiten können, macht große und schwere Maschinen überflüssig und verringert die Bodenverdichtung.

 

Unser Pflanzenbausystem reduziert Erosion und hat positive Aus­wirkun­gen auf die Biodiversität, ist aber gerade durch seine Kleinräumigkeit und mit seiner Vielzahl an Kulturen auf einem Feld aufwändiger zu bearbeiten. Unsere Feldroboter können durch ihre automatisierte und autonome Arbeitsweise helfen, die Bewirtschaftung des Pflanzenbausystems möglichst effektiv zu gestalten. Einen Teil des Versuchsschlags bearbeiten überwiegend Feldroboter. Arbeitszeiten und Erträge werden dann mit Ergebnissen konventioneller traktorgebundener Parameter verglichen. So können wir feststellen, inwiefern Agrarrobotik eine kleinräumig diversifizierte Anbaustruktur mit akzeptablen Arbeitserledigungskosten ermöglicht.

 

 

Team Agrarrobotik

Stefan Kopfinger bringt zusammen mit Andreas Hofer und Stephan Sighart die vorhandene Feldrobotik zum Einsatz.


Beat Vinzent kümmert sich gemeinsam mit Maximilian Gerauer um die Anlage, Pflege, Bonitur und Ernte der streifenförmigen Pflanzenbestände.


Das Team Agrarrobotik ist Teil des LfL Instituts für Landtechnik und Tierhaltung, Arbeitsbereich Digitalisierung, am Standort Ruhstorf an der Rott.

 

 

Wissen­schaftliche Veröffent­lichungen